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36ème congrès du PCF: accès au dossier (en lien)

       
       
         
4 mai 2009 1 04 /05 /mai /2009 12:34

Traduction depuis l'original en français par EDT et JCT pour vivelepcf.

Bildung des Netzwerks 
“ die Französische Kommunistische Partei (FKP – PCF) bestehen lassen und verstärken “.

 

Malakoff bei Paris, 21. März 2009

 

Am 21. März 2009 trafen in Malakoff 155 aus Orts- Bezirksorganisationen von 29 Departementsverbänden stammende Aktivisten der FKP zusammen. Sie wurden von 17 Mitgliedern des Nationalrates, Unterzeichnern der alternativen Plattform im 34. Parteikongress " die FKP bestehen zu lassen und zu verstärken, ein Erfordernis unserer Zeit ", aufgerufen.

 

Der große Erfolg der landesweiten Streiks und Demonstrationen am 19. März stand im Mittelpunkt der Debatte. Für alle Beteiligten betonte er erneut die Notwendigkeit des Bestehens der FKP. Sie sei immer noch das erforderliche politische Werkzeug, um eine politische Perspektive zu öffnen, die mit der Politik des Kapitals an dem Zeitpunkt, da die Krise auf die Schädlichkeit und die Grenzen des kapitalistischen Systems hinweist, abbricht.

 

Nach ihrem 34. Parteitag steht die FKP noch an der Wegscheide.

 

Eine tiefe Bewegung ist unter den Kommunisten offenbar geworden. Sie drückten klar ihren Willen, das Weiterbestehen ihrer Partei zu verteidigen. Sie vereitelten nochmals, nach der ausserordentlichen Nationalversammlung vom Dezember 2007, die Verwandlungspläne.

 

Der Widerstand gegen die Fortsetzung der Strategie des Verzichts auf die Identität der FKP, den Aktivisten und Parteiorganisationen anhand der alternativen Plattform leisteten, hat im hohen Masse dazu beigetragen. Bei der Internen Abstimmung im Oktober war sie an der Spitze in fünf Verbänden: Pas-de-Calais, Nord, Tarn, Haute-Saône, Ardennes, und auch in vielen Bezirken.

 

Trotzdem, trotz der aufeinanderfolgenden Missbilligungen ist es der austretenden Leitung gelungen, an der Spitze des Parteiapparates zu bleiben. Der neue nationale Exekutivausschuss besteht fast vollständig aus Befürwortern der „Verwandlung“ oder der Überwindung der FKP.

 

Man muss feststellen, dass diese Strategie weiter durchgeführt wird.

 

Die Linksfront ist alles andere als ein einfaches Wahlbündnis. Sie wurde als Gipfelvereinbarung für die Wahlen zum Europäischen Parlament einseitig aufgezwungen. Sie führt den Prozess des Zurückweichens der FKP weiter und versucht, eine politische Neuordnung "links" zu konstituieren, die in Wirklichkeit die kommunistische Partei beseitigt nach dem Beispiel der Partei der Europäischen Linke und mehreren seiner Bestandteile.

 

Kaum ist der Parteitag vorbei, da setzt die Leitung die gerade abgelehnten Unwandlungen der Partei wieder auf die Tagesordnung.

Die Linie der Leitung der Partei kehrt der Forderung einer sofortigen politischen Alternative, die die sozialen Kämpfe in Frankreich ausdrücken, den Rücken. Sie beschränkt die politische Perspektive auf ausschließlich institutionelle Ziele und Wahltaktik, schließlich auf einen einfachen Regierungswechsel im Jahr 2012.

Das Trugbild der "Neuausrichtung der EU" zielt darauf hin, eine reformistische, resignierte Linie, die Anpassung an die europäische kapitalistische Integration durchzusetzen.

 

Diese Situation stellt die Aktivisten, die die alternative Plattform verteidigt haben, vor neue Aufgaben.
In der Vorbereitung des Parteitages konnten gute lokale Fortschritte gemacht und neue Verbindungen auf nationaler Ebene geknüpft werden zwischen Organisationen der FKP, die  die dazu entschlossen sind, die Lage nicht weiter zu dulden. 19 Unterzeichner der Plattform wurden trotz allerlei Hindernisse in den Nationalrat gewählt.

 

Die Lage der Partei als die des Landes machen es notwendig, eine weitere Stufe in der Koordinierung und Organisation auf nationaler Ebene zu erreichen.

Es muss innerhalb der FKP wie unter den Werktätigen viel mehr sichtbar werden, dass die Französische Kommunistische Partei nicht auf die Linie des Verzichtes der heutigen Leitung beschränkt ist. Die Kommunisten, ihre Organisationen brauchen neue Wege, um ihre Partei wiederzubeleben und wieder zu erobern.

 

Zu diesem Zweck fassen die Teilnehmer des Treffens in Malakoff den Beschluss, formell ein nationales Netzwerk namens "die FKP bestehen lassen und verstärken" zu gründen, wie es in der Satzung der Partei geschrieben steht.

 

Sein Ausdruck, seine Tätigkeit wenden sich an alle Mitglieder der FKP, an alle Kommunisten.
In der Folge der alternativen Plattform des Parteitages wollen sie die Aktualität der theoretischen, marxistischen Grundlagen der FKP erneut beteuern, die entscheidende Bedeutung der kommunistischen Organisation im Klassenkampf. Sie wollen vorschlagen - es ist höchste Zeit! -, dem Fernziel [Übergangsziel], das unsere Partei verfolgen muss, einen Namen wieder zu geben: nämlich dem Sozialismus.

 

Das Netzwerk setzt sich das Ziel, diese Option national bekannt zu machen, die es als untrennbarer Existenzberichtigung der FKP betrachtet.

 

Demzufolge setzt es sich das Ziel, den Austausch militanter Erfahrungen und Mitteln zwischen Organisationen der FKP zu entwickeln, ihre Festigung, das Wiederbeleben der Orts- und Bezirksorganisationen, besonders in den Betrieben, zu fördern, der FKP beitreten zu lassen, damit Kommunisten aus ihrer Absonderung herauskommen. Es will auch der kommunistischen Gesinnung entsprechende Aktionen auf nationaler Ebene anregen.

 

Zu diesem Zweck ernennt es ein nationales Koordinierungskollektiv von 21 Mitgliedern, Leitern von FKP-Organisationen in verschiedenen Regionen*.

 

In der nächsten Zeit sind die Teilnehmer des Treffens der Ansicht, dass die politische Priorität darin bestehe, durch den Vorschlag und die Aktion zu einem sofortigen Bruch mit dem Arbeitgeberverband (Medef) günstigen Politik beizutragen.

 

Dieser Bruch beruht unter anderem auf der Verteidigung der Löhne und der Forderung nach ihrer Aufwertung, dem Verbot der Entlassungspläne, der Verteidigung und der Wiedergewinnung des sozialen Schutzes, sowie der verstaatlichten öffentlichen Dienste, der Volksaneignung des Finanzsektors, der wichtigsten Produktionsmittel... mit dem Ziel, eine wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln, die auf der Befriedigung der Bedürfnisse der Werktätigen und der gesamten Bevölkerung beruht.

 

Vor den Wahlen zum Europäischen Parlament verweigert das Netzwerk jedes Zurücktreten der Partei. Es wird dazu beitragen, eine deutlich kommunistische Kampagne einzuleiten, die die frühere Kampagnen der Kommunisten bei den Referenden in den Jahren 2005 und 1992 fortsetzt gegen die europäische Verfassung, die Verträge von Maastricht und Lissabon, gegen die Integration in die EU des Kapitals, die die Regierungen den Völkern aufzuzwingen versuchen.

 

Für das Netzwerk "die FKP bestehen lassen und verstärken" sind Hauptaufgaben der Kampf der Kommunisten um den Frieden, insbesondere um den einseitigen Rückzug Frankreichs aus der NATO, wie die Solidarität mit den kommunistischen und Arbeiterparteien der Welt, gegen den Imperialismus, für den Internationalismus.



Die Teilnehmer des Treffens in Malakoff, den 21. März 2009.

 

 

 

Mitglieder des nationalen Koordinierungskollektivs :  Corinne Bécourt (Aisne), Jean-Louis Rolland (Charente-Maritime), Paul Barbazange (Hérault), Floriane Benoît (Isère), Dominique Negri (Isère), Christian Tabaglio (Meurthe-et-Moselle), Jean-Claude Korde (Bas-Rhin), Marie-Christine Burricand (Rhône), André Gerin (Rhône), Frédéric Bernabé (Haute-Saône), Emmanuel Dang Tran (Paris), Claude Fainzang (Paris), Pasquale Noizet (Paris), Fabienne Debeauvais (Somme), Eric Jalade (Tarn), Jean-Pierre Meyer (Var), Michel Perrin (Haute-Vienne), Caroline Andréani (Seine-Saint-Denis), Jean-Jacques Karman (Seine-Saint-Denis), Laurent Santoire (Seine-Saint-Denis), Alain de Poilly (Val-de-Marne)

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